Ein Leben mit Pferden - angstfrei und friedlich

„Pferde sind radikal und unverstellt, genauso wie Equhom.“

Equhom Mensch-Pferd

Pferde sind Steppentiere, die aus der unendlichen Weite kommen und den ganzen Tag trockene Gräser fressen. Als Herdentiere und größte Beutetiere der Erde sind sie durch stetige Anpassung perfekt organisiert, und sie können nur überleben, wenn sie alles wahrnehmen, was in ihrem Umfeld passiert. Diese Fähigkeit ist zentral im Reflexsystem verankert.

Deshalb sind Pferde außerordentlich aufmerksam und reagieren besonders empfindsam auf ein komplexes Umfeld, das ständig von Raubtieren bedroht wird.


Equhom Mensch-Pferd

Fluchttier Pferd

Jedes Tier hat seinen Platz

Pferde sind Herdentiere. Ihre stärkste Waffe und ihre Überlebensgarantie, seit 50 Millionen Jahren, sind die Organisation in der Herde und die gemeinsame und damit geordnete Flucht. Ihr Zusammenleben ist perfekt, jedes Tier hat seinen festen Platz in der Herde, ihre Kommunikation ist klar, eindeutig und unmissverständlich. Denn Pferde können sprechen, aber nicht reden – und das gelingt Menschen meist auch nicht besonders gut. 95 Prozent der zwischenmenschlichen Kommunikation findet nonverbal (Körperhaltung, Mimik, Stellung zum Gegenüber) statt, und das ist oft genug die Ursache für Missverständnisse und damit Konflikte. Denn wir verstehen unsere nonverbale Kommunikation meist nicht.

Pferde hingegen können das perfekt. Sie kommunizieren ausschließlich nonverbal, und das beherrschen sie so gut, wie kaum ein anderes Lebewesen, denn es sichert ihre Existenz. Das macht sie zu besonders guten Kommunikatoren mit und für Menschen - wenn diese ihre Sprache verstehen. Die Menschen bei EQUHOM gehen auf diese ganz besondere Art und Weise mit Pferden um und die Pferde darum auch umgekehrt mit ihnen.


Raubtier Mensch

Führung ohne Gewalt

Equhom Mensch-Pferd

Das Leben und das Verhalten einer Pferdeherde sind fast eins zu eins auf den menschlichen Alltag übertragbar. Denn auch Menschen sind Herdentiere, die allein nicht überleben können. Sie sind darauf angewiesen, in einer funktionierenden Gruppe zu leben und damit auch eindeutig zu kommunizieren. Weshalb aber folgt ein Fluchttier einem Raubtier? Ganz einfach: Weil der Mensch für ein Pferd die Führung übernehmen kann. Allerdings funktioniert es auch umgekehrt: Das Pferd kann die Führung des Menschen übernehmen.

EQUHOM geht es um gewaltfreien Umgang mit Pferden. Somit um wenig zusätzliche Hilfs- und Zwangsmittel. Aber eben noch viel mehr um den ehrlichen und respektvollen Umgang zwischen Menschen durch klare und damit Vertrauen schaffende Kommunikation. Insbesondere über das Beobachten der nonverbalen Kommunikation und Interaktion der Pferde untereinander können Sie sehr viel über Ihr Verhalten und tägliches Handeln ableiten auch und insbesondere bei der Arbeit mit Pferden.


Equhom Mensch-Pferd

Das Problem der art­ge­rechten Pferde­haltung

Gut gemeint und schlecht gemacht

Zwischen Pferd und Mensch gibt es naturbedingt viele Verständnis- und Kommunikationsprobleme, wenn die Sprachregelung nicht geklärt ist. Immer weniger Pferdebesitzer verfügen heute über Grundkenntnisse der Pferdehaltung. Sie kaufen die Tiere und stellen sie in Pferdepensionen ab. Dort werden sie in der Regel falsch gehalten. Sie stehen meist in der Box, fressen ausschließlich Kraftfutter und werden zwei Stunden am Tag schweißnass bewegt. Anschließend stehen sie wieder in der Box – ohne Sozialkontakte, freie Futterwahl und selbst entschiedene Kommunikation.

Durch die zunehmende Freizeitpferdehaltung ohne ausreichend Weideauslauf und mit geringem Wissen um die wirklichen Bedürfnisse der Pferde, werden immer mehr Tiere physisch und psychisch krank. Sie zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Genau hier setzt EQUHOM an.